Kolpingsfamilie Drolshagen


Aktionen / Aktivitäten 2017


 Kolping auf Tour - Vier Tage in Lübeck, Travemünde, Kiel und Hameln
 Ein Wegekreuz zieht um ...
 2016

2017

Kolping auf Tour - Vier Tage in Lübeck, Travemünde, Kiel und Hameln

Stadtansicht

Seit vielen Jahren steht auf dem Jahresprogramm der Kolpingsfamilie Drolshagen eine Viertagefahrt. Diese führte vom 07. - 10. September 2017 die Teilnehmer nach Lübeck, Travemünde, Kiel und Hameln.

Neben einer geführten Stadtbesichtigung in Lübeck, einer Rundfahrt mit sachkundiger Begleitung durch Kiel, einer Schifffahrt von Travemünde nach Lübeck durfte natürlich der Besuch des weltbekannten Café Niederegger mit Marzipanmuseum nicht fehlen.

Die Reiseteilnehmer hatten außerdem genügend Zeit für eigene Unternehmungen in Lübeck und Travemünde.

Auf der Rückreise nach Drolshagen legte man einen Zwischenstopp in der Rattenfängerstadt Hameln ein.



Vor dem Hotel
 

Stadtführung
 

Holstentor
 

Stadtansicht
 

Holstentor und
Salzspeicher

Große Petersgrube
Musikhochschule

Cafe Niederegger
 

Travemünde
 

 



Ein Wegekreuz zieht um ...

Das Kreuz aus der Franz-Hitze-Straße findet einen neuen Standort

Vor ca. 160 Jahren muss in Drolshagen ein schlimmes Unwetter getobt haben. Dafür, dass es offensichtlich glimpflich ausgegangen ist, soll der Drolshagener Schreinermeister Kasimir Reuber, genannt "Frohnen", ein Wegekreuz gestiftet haben. Deshalb wurde es von der Bevölkerung in Anlehnung an den Hausnamen "Frounen Krüze" bezeichnet.

Dieses Kreuz, aufgestellt an dem ehemaligen Kirchweg von Gipperich nach Drolshagen, der heutigen Franz-Hitze-Straße, diente viele Jahre als Stationskreuz bei der Fronleichnamsprozession. Trotz Änderung des Prozessionsweges wurde das Kreuz mit dem davor angelegten kleinen Blumenbeet viele Jahre von den Anwohnern liebevoll gepflegt.

Im Jahre 1993 wurde durch eine Firmgruppe, die sich das Thema "Kreuze, gestern und heute" gewählt hatte, dass Kreuz mit Unterstützung der Kolpingsfamilie Drolshagen erneuert und auch wieder ein Blumenbeet angelegt.

Aufgrund von Baumaßnahmen konnte der Standort nicht gehalten werden, das Kreuz musste endgültig entfernt werden. Der Vorstand der Kolpingsfamilie ließ durch Schreinermeister Friedhelm Zeppenfeld ein neues Eichenkreuz herstellen. Der alte Korpus, vermutlich 1853 geschaffen, wurde von Bruno Reuber, einem Urenkel des Stifters, restauriert.

Die neue Standortfrage sollte sich allerdings schwierig gestalten. Durch die Bemühungen der Vorstandsmitglieder hat man letztendlich einen Platz gefunden, der dem alten Wege- und Prozessionskreuz gerecht wird. In unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus, am unteren Ende der Schillerstraße, möge es u. a. bei Einsätzen der Feuerwehr Beachtung finden.

Die Kolpingsfamilie bedankt sich bei den Handwerksbetrieben Friedhelm Zeppenfeld und Josef Vollmer sowie der Holzhandlung Clemens Dransfeld für ihre Unterstützung.