Kolpingsfamilie Drolshagen


Aktionen / Aktivitäten 2018


 Hinter den Kulissen des WDR in Köln
 Dokumentationsstätte Regierungsbunker
 Vier Tage im Bamberger Land
 Besuch des Besteckmuseums in Fleckenberg
 2017

2018

Hinter den Kulissen des WDR in Köln

Kolpingsfamilie Drolshagen besucht den WDR

Dreißig Mitglieder der Kolpingsfamilie nahmen am 7. April 2018 an einer Fahrt nach Köln teil, um dort eine Besichtigung des WDR zu erleben. Der WDR ist nicht nur die größte Sendeanstalt der ARD, sondern auch der größte Sender in Europa.

Los ging es mit einer ca. 10 Minütigen Einführung mittels eines Videos. Dann begaben sich die Besucher, eingeteilt in zwei Gruppen wegen der vielen Treppen und engen Gänge, die zum Teil mit zur Zeit nicht benötigten Kulissen verstellt waren, auf Besichtigungstour. Gezeigt wurden die mehrere Stockwerke unter dem Straßenniveau liegenden Studios, aus denen z. B. die Sendung "hart aber fair", die samstägliche "Sportschau", "Hier und Heute" und andere Übertragungen gesendet werden. Auffallend war, dass die Studios in Wirklichkeit klein und eng sind, aber im Fernsehgerät aufgrund optischer Täuschungen dem Zuschauer als sehr groß vorgegaukelt werden. Nach fast 2 Stunden wurde den Gästen noch ein Hörspielstudio mit den notwendigen Utensilien zur Nachahmung von Geräuschen vorgeführt.

Nach der äußerst kurzweiligen Besichtigung hatte jeder Teilnehmer noch genügend Zeit sich in der Domstadt umzutun, bevor man sich zur Heimfahrt im Brauhaus "Sion" noch zu einem Kaltgetränk traf.


 



Dokumentationsstätte Regierungsbunker

Schreibstube mit Fernschreiber

Am Samstag, dem 2. Juni, unternahm die Kolpingsfamilie einen Tagesausflug nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Mit einer ca. 1,5-stündigen Führung wurde den Fahrtteilnehmern der ehemalige Regierungsbunker (Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes im Krisen- und Verteidigungsfall) vorgestellt. Die 17,3 Kilometer lange Bunkeranlage, von denen 203 Meter als Museum der Öffentlichkeit zugängig sind, sollte der deutschen Bundesregierung als Ausweichsitz und unterirdische Führungsanlage im Kriegsfall dienen. Nach Ende des kalten Krieges wurde die Anlage aus Kostengründen stillgelegt.

Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit des "Kalten Krieges" führte die Fahrt weiter nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Hier konnten die Fahrtteilnehmern in einem der vielen Restaurants und Lokalen den Tag nach eigenen Vorstellungen verstreichen lassen, ehe am späten Nachmittag der Reisebus in Richtung Drolshagen startete.



Teilnehmer
 

Bett des
Bundespräsidenten

Vorbereitete Rede
zum Ernstfall

Schreibstube
Fernschreiber

 



Vier Tage im Bamberger Land

Drolshagener Kolpingsfamilie in Oberfranken

Am Donnerstag, dem 06.09.2018 war es wieder einmal soweit. Die Kolpingsfamilie Drolshagen startete zu ihrer jährlichen Viertagefahrt, diesmal nach Oberfranken.

Hauptziel dieser Reise war Bamberg mit seiner historischen, wunderschönen Altstadt, welche seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen ist. Besonderes Augenmerk galt dem Alten Rathaus, dem Bamberger Dom, dem Bamberger Reiter, dem Kloster Michelsberg und einer Schifffahrt auf der Regnitz und dem Main-Donau-Kanal.

Bei einer Rundfahrt durch das Bamberger Land wurde das Geburtshaus von Levi Strauss, heute als Museum genutzt, besucht. Levi Strauss (sein deutscher Name lautete Löb Strauss) war der Erfinder der Levi`s Nietenhose, woraus sich die heutige Jeans entwickelte.

Das rustikale Gasthaus "Schmausenkeller" mit Biergarten in Reundorf servierte fränkische Gerichte und Biere aus der hauseigenen Brauerei. Auch eine Besichtigung des Bierkellers war möglich.

Die Rundfahrt ging weiter zum Schloss Weissenstein in Pommersfelden, wo die Reisegruppe eine eine geführte Besichtigung durch einige Säle des Barockschlosses erleben durfte.

Der letzte Tag der Reise führte die Gruppe nach Bayreuth, wo natürlich das Richard-Wagner-Festspielhaus auf dem grünen Hügel besichtigt wurde. Anschließend hatte jeder Fahrtteilnehmer sich die Stadt nach eigenem Ermessen anzusehen, bevor der Reisebus wieder zurück nach Drolshagen fuhr.

R.K.


 



Besuch des Besteckmuseums in Fleckenberg

Halbtagesausflug der Kolpingsenioren

Die im Jahr 1938 durch Carl Hesse gegründete Besteckfabrik in Schmallenberg-Fleckenberg war das diesjährige Ziel der Drolshagener Kolpingsenioren. Hier wurden bis in die 1950-Jahre Essbestecke aus Eisenblech, ab ca. 1960 aus Edelstahl hergestellt. Im Jahr 1982 wurde die Produktion eingestellt. Seit dem Jahr 2000 ist die gesamte Anlage der Öffentlichkeit als Technisches Museum zugänglich.

Der genauere geschichtlichen Werdegang der Fabrik und auch die Produktion der Essbestecke mit den Originalwerkzeugen und Maschinen wurde durch einen Führer des "Heimatverein Fleckenberg" den Drolshagenern vermittelt.

Nach der ganz sicher eindrucksvollen Besichtigung fuhren die Kolpingseniorinnen und -senioren einige Kilometer zurück in Richtung Drolshagen, jedoch nur bis Saalhausen. Hier wurde dann in einem Lokal bei Kaffee und Kuchen und auch bei anderen Getränken, der Rest des Nachmittages in gemütlicher Runde verbracht, bevor am frühen Abend zur Heimfahrt aufgebrochen wurde.